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Zeitreise mit charmantem Augenzwinkern

Auch das zweite Konzert bot eine Menge Spaß.

Ludger Bollinger, Guy Bitan, Peter Brekau und Ingo Brzoska absolvieren als „GuitArtist-Quartett“ ihre musikalische Zeitreise stets mit einem charmanten Augenzwinkern. Nicht nur weil sie zum Schluss zu viert auf einem Instrument spielten. Ihr Klangkonzept lebt davon, dass jeder seine Stimme sehr lebendig einbringt.

Die vier Gitarristen aus dem Ruhrgebiet boten viele eigene Arrangements, bei denen manchmal erstaunlich war, wie gut die Werke auch in der Gitarrenversion wirken. Etwa Faurés „Pavane“ oder das Prelude aus Ravels „Tombeau de Couperin“. Trotzdem lieferten originale Kompositionen wie Carlo Domeniconis „Oyun“ oder Guy Bitans reizender Musette-Walzer „Bonjour de la Ruhr“ die stärksten Momente des Abends.

Klaus Lipinski, Recklinghäuser Zeitung, 13. August 2013